Selbstliebe als Mama – ein Widerspruch in sich?

schlüssel zum glück mamaglück familienglück liebe glückliche mama

Als liebevolle Mama stellen wir unsere Kinder meist an die 1. Stelle, erfüllen ihnen mit viel Hingabe ihre Bedürfnisse, außerdem trachten wir danach, dass sie glücklich sind und eine schöne Kindheit erleben dürfen, möglichst ohne Entbehrungen – stimmst du mir zu?

Ja, moderne Mamas verzichten viel zu oft auf ihre eigenen Bedürfnisse, stellen sich selbst freiwillig hinten an, allzu oft ganz hinten. Zuerst die Kinder, logisch. Dann Mann, Hund, Schwiegermutter und irgendwann mal die Mama selbst – vorausgesetzt es kommt keine wichtige Dringlichkeit im Ehrenamt dazu 😉

Darf ich dich hier mal ganz ehrlich fragen

Tut dir das gut? Tut es dir gut, dich hinten anzustellen, die kindlichen Bedürfnisse stets bestmöglich zu erfüllen – deine eigenen sind schon so oft unterdrückt worden, dass du sie möglicherweise gar nicht mehr wahrnehmen kannst?

Erwischt?

Regelmäßig begleite ich Mamas, die eben genau das hier oben Beschriebene als komplett „normal“ empfinden und dann hilfesuchend aufgrund trotziger Kinder mit Wutanfällen zu mir in meine Mama Coaching Praxis kommen (bzw. aus aktuellem Anlass online in Zoom).

Oft werde ich gefragt: was kann ich tun, wie kann ich es / meine Rolle als Mama besser erfüllen?

Meine im ersten Moment oft unverständliche Antwort lautet:


SELBSTLIEBE als Mama!

Was, das ist ja ein Widerspruch in sich – oder doch nicht?


Stelle dich selbst als Mama an die 1. Stelle, nimm dich selbst auch wieder wichtig, weil die Devise „you go first“ lautet. Mit anderen Worten: das führt dich immer mehr zum Glücklichsein als Mama!

Selbstliebe als Mama ist einer der wichtigsten Schlüssel zum Glück!
Glück für dich als Mama selbst, und auch Glück für die Kinder: FAMILIENGLÜCK

Warum?
Weil wir als Mama Vorbild sind, den lieben Tag lang. Oft auch unbewusst.

Deshalb tun unsere Kinder vielmehr das, was sie sich von uns abschauen (Lernen am Modell heißt es in Erziehungswissenschaften) als das was wir ihnen sagen, dass sie tun sollen 😉

Geht’s dir als Mama gut, bist du glücklich, liebst du dich selbst, so übernehmen das deine Kinder und dann kann es ihnen auch gut gehen, sie können glücklich sein.

You go first. Kümmere dich liebevoll um dich selbst, achte gut auf dich – weil du als herzoffene Leaderin (unbewusst?) das Glück deiner Kinder in der Hand hast.

Bei dieser wunderbaren Blogparade von Zeit für Heldinnen findest du noch zahlreiche weitere Blogartikel zum Thema Selbstliebe. Dort kannst du dir konkrete Tipps und Infos holen, wie du als Mama und Frau lernst, dich selbst zu lieben.

Mir ist es an dieser Stelle wichtig zu betonen, dass wir auch beim Thema Selbstliebe unsere üblich hohen Ansprüche und Erwartungen runterschrauben dürfen.

Fange klein an!

Fange klein an: „ich bin ok, wie ich bin“ ist schon ein großer erster Meilenstein am Weg hin zu „ich liebe mich wie ich bin mit all meinen Ecken und Kanten“.

Ich habe dir hier auch ganz konkret ein Coaching Tool mitgenommen, mit dem du sofort in die Umsetzung kommen kannst

Stärkensonne, auf der du all deine Stärken eintragen kannst

Nimm dir gerne gleich JETZT einen Stift, trage deinen Namen in die Mitte in den weißen Kreis ein und fange an, die Stärkensonne für dich auszufüllen. Schreibe Punkte auf jeden Sonnenstrahl, die du an dir magst, die du als Stärken anerkennen kannst.

Sollten einige oder viele Sonnenstrahlen leer bleiben, so schaue in den nächsten Tagen immer wieder auf deine Stärkensonne und ergänze. Des Weiteres frage mal deine Kinder, dein näheres Umfeld, was sie als deine Stärken sehen – ich kann dir garantieren, du wirst dir wünschen es gäbe mehr Sonnenstrahlen 😊

Hast du das Gefühl, du brauchst Unterstützung? Oder fällt es dir so schwer dich selbst zu mögen, deine Fehler zu akzeptieren und deine Stärken zu finden?

Fokussiere dich die nächsten Tage mehr auf deine Stärken – anstatt ständig auf deine „Schwächen“ und „Fehler“ im Blick zu haben.

Schau mal:

Fehler sind deine Helfer

Wenn du einfach die Buchstaben im Wort FEHLER ein bisschen vertauschst, kommt schon das Wort HELFER heraus. Deshalb sind Fehler deine Helfer. Sie zeigen uns, wo wir noch etwas lernen dürfen. Na, ist es nun noch so tragisch, wenn ein Fehler passiert?

Deine SonJA!

Mama Coach & Begleiterin zu deinem Glücklichsein

Die Beiträge dieser Blogparade:

Sandra Heitmann : https://familie-liebe-frieden.de/selbstliebe-partnerschaft/

Sanaz von Elsner : https://vonelsner-coaching.de/selbstliebe-vs-egoismus-bzw-selbstverliebtheit/

Eva Fleischmann : https://www.evafleischmann.de/vorsicht-vor-falschen-freunden/

Lillico Kensche : https://lillicos.blogspot.com/2019/03/schon-wieder-selbstliebe.html

Angelika Hoyer : https://www.angelikahoyer.de/selbstliebe/

Maren Hilligen : https://www.schoenerdenken.de/2022/02/05/superpower-selbstmitgefuehl/

Isabel Falconer : https://isabel666.substack.com/p/warum-du-selbstliebe-nicht-trainieren

Christine, Frau vom Main : https://www.frauvommain.de/post/selbstfürsorge-heißes-bad-oder-heavy-metal

Nicole Borho : https://nicole-borho.de/selbstliebe-tipps

Sabine Scholze : https://sabinescholze.net/selbstliebe-in-den-4-trauerphasen/

Vielen lieben Dank an #zeitfuerheldinnen für die wunderbare Blogparade!

Das könnte Dich auch interessieren:

Ferien Langeweile Ade: mit diesen 56 kreativen Beschäftigungen ist eure FamilienHarmonie gesichert

Ferien Langeweile Ade: mit diesen 56 kreativen Beschäftigungen ist eure FamilienHarmonie gesichert

Die Sommerferien stehen vor der Tür, und für viele Eltern bedeutet das die Herausforderung, ihre Kinder den ganzen Tag zu beschäftigen. Doch bevor du in Panik gerätst, weil du denkst, dass Langeweile die Ferien verderben könnte, lass uns einen genaueren Blick darauf werfen.

Wusstest du, dass Langeweile tatsächlich wichtig für Kinder ist und sich positiv auf das Familienleben auswirken kann? In diesem Blogbeitrag erfährst du, warum Langeweile so wertvoll ist, wie sie das Zusammenleben in der Familie verbessern kann, warum Struktur und Ziele in den Ferien wichtig sind und erhältst 65 kreative Ideen für den Sommer – für Babys, Kleinkinder, Kinder und Jugendliche.